Panikattacken

Panikattacken:

Panikattacken sind eine häufige Erscheinung. Jeder fünfte Mensch erleidet einmal im Leben eine Angstattacke. Sie kommt plötzlich – wie aus dem Nichts. Die Panik regiert den Körper. Für Betroffene jeden Alters und jeder Lebenssituation ist es wichtig, schnell zu reagieren und sich zeitnah Hilfe zu suchen. Keine Sorge: Unsere Hypnose-Therapie hilft auch Betroffenen, die seit langer Zeit unter einer Panikstörung leiden.

Vorteile der Hypnose gegenüber anderen Methoden

1. Hypnose ist seit dem Jahr 2006 eine durch den Wissenschaftlichen Beirat Psychotherapie in Deutschland anerkannte Methode.
2. Hypnose hat keine unerwünschten Nebenwirkungen wie beispielsweise Psychopharmaka.
3. Die Therapiedauer ist kurz.
4. Die Ursachen der Krankheit lassen sich gezielt ermitteln und behandeln.
5. Die Lebensqualität verbessert sich während und langfristig nach der Therapie.

Panikattacken vermindern die Lebensqualität

Hypnose hilft Ihnen Ihre Panikattacken in den Griff zu bekommen.

Bekommen Sie eine Panikattacke, fühlen Sie sich hilflos. Herzrasen, zitternde Hände, Atemnot, trockener Mund, Schwindel, Schweißausbrüche, Kälteschauer, Luftnot – die Symptome sind stark und vielfältig. Hinzu kommt die Angst vor einer Ohnmacht und einem Herzanfall bei Brustbeschwerden. Es geht soweit, dass Betroffene mit einer Panikstörung die Furcht haben, wahnsinnig zu werden und zu sterben. Leiden Sie unter einer Angststörung, kehrt die Panik immer wieder zurück. Die Attacken treten unerwartet und ohne erkennbare Auslöser auf. Als Betroffener hoffen Sie ständig, dass Sie keine erneute Panikattacke erleiden. Die Angst bestimmt Ihr Leben. Sie suchen nach Strategien, um Situationen zu vermeiden und Panikattacken zu verhindern. Die Vermeidungsstrategie ist keine Lösung. Während eines Einkaufs, beim Duschen oder Autofahren – die Attacken kommen und gehen. Die Angst dringt in alle Bereiche Ihres Lebens ein.

Suchen Sie sich professionelle Hilfe
Viele Betroffene mit einer Panikstörung haben Furcht vor einer Stigmatisierung. Sie zögern es hinaus, professionelle Hilfe zu suchen. Sich Mut anzutrinken, ist keine Lösung. Pflanzliche Beruhigungsmittel mit den Bestandteilen Baldrian, Hopfen und Johanniskraut und frei verkäufliche synthetische Medikamente zeigen nur geringe Wirkung. Verzweifeln Sie nicht: Es gibt effektive Möglichkeiten, eine Panikstörung langfristig loszuwerden.

Therapie Ihrer Angststörung mit Hypnose
Eine Therapie mit einer effektiven Kombination aus Hypnose, NLP und systemischer Therapie befreit Sie langfristig von Ihrer Angststörung. Die Arbeit zeichnet sich durch eine Ressourcen- und lösungsorientierte Fokussierung aus. Im Mittelpunkt steht die Psychologie der Musterunterbrechung.

Im Rahmen des ersten Termins machen wir eine ausführliche Bestandsaufnahme Ihrer momentanen Situation. Abhängig von Ihrem Kenntnisstand erläutere ich Ihnen die angewendeten Methoden. Gleich beim ersten Termin beginnen wir die Behandlung Ihrer Panikstörung.

Durch die Therapie verstehen Sie die Mechanismen der Entstehung und Erhaltung Ihrer Angst. Hypnose ist eine erfolgreiche und effektive Methode, Ihre Phobien aufzulösen. Schritt für Schritt werden Sie die Panikstörung los und überwinden die Angst. Ich unterstütze Sie, unterschiedliche Entspannungstechniken zu verstehen und praktisch anzuwenden. Eine wirksame Hilfe bei einer Panikattacke sind Atemübungen. Mit den erlernten Techniken und gezielten Tipps steigen Sie aus dem Teufelskreis der „Angst vor der Angst“ aus. Sie gewinnen Ihre Freiheit zurück und können Ihr Leben genießen.

Wieviele Sitzungen benötigen Sie?
Die Anzahl der benötigten Sitzungen ist von Person zu Person unterschiedlich. Sie hängt stark von Ihrer Mitarbeit ab. Im Durchschnitt lässt sich eine Angststörung mit Panikattacken in drei bis fünf Terminen endgültig überwinden. Zögern Sie nicht, sich Hilfe zu suchen. Vereinbaren Sie gleich einen persönlichen Termin in meiner Praxis.

Panikattacke – Selbsthilfe im Notfall
Atemnot, Zittern, Schwindel, Herzrasen, Angst zu Sterben – folgende Strategien unterstützen Sie im Notfall im Umgang mit einer Panikattacke:

* Machen Sie sich klar, dass Ihr Leben nicht in Gefahr ist und es sich um einen Panikanfall handelt.
* Lenken Sie Ihre Aufmerksamkeit und Konzentration auf die Atmung. Zählen Sie bis 10. Nehmen Sie war, wie die Luft beim Einatmen durch die Nase eindringt, durch Ihren ganzen Körper fließt und an den Fußsohlen austritt.
* Denken Sie an Ihr Lieblingslied. Sie können es gerne summen oder singen.
* Trinken Sie einen Schluck Wasser, kauen Sie Kaugummi oder essen Sie einige Nüsse.
* Nehmen Sie die Außenwelt wahr. Was sehen, hören und riechen Sie?
* Stellen Sie sich den Geschmack Ihres Lieblingsgerichtes vor.
* Rufen Sie eine Bezugsperson an, die Ihnen wichtig ist.

Je früher Sie die Therapie Ihrer Panikstörung beginnen, umso weniger verfestigt sich der ungesunde Kreislauf der Angst. Panikattacken lassen sich innerhalb einer kurzen Zeitspanne überwinden. Als Betroffener sind Sie nicht alleine. Holen Sie sich jetzt Hilfe.

Was ist eine Panikattacke?
Eine Panikattacke ist das plötzliche Erscheinen einer psychischen und körperlichen Alarmreaktion. Sie umfasst eine Zeitspanne von einigen Minuten bis zu einer halben Stunde. Der Höhepunkt mit dem intensivstem Angstgefühl ist meist innerhalb von fünf bis zehn Minuten erreicht. Anschließend klingt die Attacke ab. Es gibt keinen objektiven, äußeren Anlass. Betroffenen ist in vielen Fällen unklar, dass ihre Symptome Anzeichen einer Panikreaktion darstellen. Die Panik wird verstärkt, dadurch dass Betroffene die vegetativen Reaktionen im Körper als lebensbedrohlich wahrnehmen.

Wer bekommt Panikattacken?
Jeder Mensch kann eine Panikattacke bekommen. Kinder und Jugendliche sind überdurchschnittlich oft betroffen. Es gibt Faktoren, welche die Entstehung einer Panikstörung begünstigen.

Wie entstehen Panikattacken?
Einige Menschen werden mit einer Neigung zu Panikattacken geboren. Die Betroffenen sind als Kinder ängstlicher als ihre Alterskameraden. Panikstörungen werden nicht vererbt. Leiden jedoch Eltern unter einer Angststörung bzw. sorgen sich diese ständig um die Gesundheit und Sicherheit, übernehmen Kinder das ängstliche Verhalten. Ebenso tragen strenge, autoritäre Eltern und Rasenmäher-Eltern, die ihren Kindern sämtliche Hindernisse aus dem Weg räumen, ihren Teil bei. Stressige Zeiten mit Belastungen lösen in der Folge Panikattacken aus.

Wie oft treten Panikattacken auf?
Die Häufigkeit schwankt zwischen mehrmals täglich bis monatlich.

Warum bekommt man Panikattacken?
Wissenschaftlich lassen sich die Gründe für Panikattacken nicht vollständig erklären. Angststörungen haben immer mehrere Ursachen und Auslöser. Man unterscheidet physische und psychische Einflüsse.

Physische Faktoren
Genetische Faktoren spielen eine Rolle. Durch Kiffen aufgenommenes THC, Ecstasy und Kokain sind begünstigende Faktoren. Einige Medikamente lösen nachweislich Panikattacken aus. Dazu zählt das Schilddrüsenhormon Thyroxin, das bei einer Schilddrüsen-Unterfunktion verschrieben wird, sowie Neuroleptika, z. B. gegen Schizophrenie. Wer häufig unter Panikattacken leidet, sollte auf Koffein, Alkohol und Nikotin verzichten. Das Rauchen einer Zigarette steigert die innere Unruhe. Der Grad der Anspannung bis zum Triggern der Panikattacke wird schneller erreicht.

Psychische Faktoren
Stark belastende Ereignisse im Kindes- und Erwachsenenalter können Panikstörungen auslösen: einschneidende Angsterlebnisse, Stellenverlust, Scheidungen, Unfälle und Erziehungseinflüsse. Negatives Denken hat drastische Folgen für das Gehirn. Es hinterlässt Spuren in der Form einer negativen Autobahn und schafft die neurobiologische Grundlage für Panikattacken.

Was sind die Symptome von Panikattacken?
Betroffene erleben Symptome in unterschiedlicher Ausprägung: Herzrasen, unregelmäßiger und schneller Herzschlag, Herzklopfen, Enge- und Beklemmungsgefühl in Brust oder Hals, Angst vor Herzinfarkt, Brustschmerzen, Kurzatmigkeit, Atemnot, Erstickungs- und Unruhegefühl, Schweißausbrüche, Zittern, Hitzewallungen, Frösteln, Kälteschauer, Taubheitsgefühl, Kribbeln der Finger, Haut, Mund oder Lippen, Übelkeit, Mundtrockenheit, Schluckbeschwerden, Missempfinden im Magenbereich, Würgereiz, Bauchschmerzen sowie Gefühle einer bevorstehenden Ohnmacht, von Schwindel, Schwäche, Unsicherheit oder Benommenheit.

Wie lassen sich Panikattacken vermeiden?
Ein bewusster und gesunder Lebensstil ohne Alkohol, Nikotin und Koffein senkt die Wahrscheinlichkeit für erneute Attacken. Ausreichend Schlaf und regelmäßiges Essen ist gut für Körper und Seele. Sport löst einen schnelleren Puls aus. Dieser wird als normale, körperliche Reaktion wahrgenommen. Die beste Methode ist jedoch eine Therapie.

Was hilft gegen Panikattacken?
Neben der von uns angewendeten, effektiven Hypnose-Therapie gibt es andere Behandlungsmethoden von Panikattacken.

Kognitive Verhaltenstherapie
Die kognitive Verhaltenstherapie hat sich zur Behandlung bewährt. Wichtig ist es, dem Patienten zu zeigen, dass er nicht alleine betroffen ist. Viele Menschen erleiden Panikattacken mit körperlichen Symptomen. Das Verständnis senkt die Angst. Der Patient lernt, seine Denkabläufe zu begreifen. Er kann Verhaltensweisen korrigieren. Durch die Konfrontation mit der angstauslösenden Situation, erlebt er die Angst zunehmend weniger intensiv.

Psychodynamische Psychotherapie
Mit Mittelpunkt stehen die Konflikte hinter der Panikstörung und die Bedeutung. Möglicherweise ist eine Attacke Ausdruck unterdrückter und unbewusster Gefühle. Sie treten durch die Angstanfälle an die Oberfläche. Mit dem Erkennen der ungelösten Konflikte werden die Panikattacken weniger.

Medikamentöse Therapie
Zur medikamentösen Behandlung einer Angststörung werden Psychopharmaka verwendet. Psychopharmaka sind psychoaktive Substanzen. Sie beeinflussen die neuronalen Abläufe im Gehirn und bewirken eine Veränderung der psychischen Verfassung. Es lassen sich Gruppen von Präparaten unterscheiden: Betablocker vermindern die körperlichen Anzeichen der Angst wie das Zittern, Schwitzen und erhöhten Puls. Es besteht keine Gefahr der körperlichen Abhängigkeit. Benzodiazepine sind Beruhigungsmittel, die angstlösend, entspannend auf die Muskeln, krampflösend und beruhigend wirken. Ein Nachteil ist die hochgradige Abhängigkeitsgefahr. Antidepressiva wirken angst- und spannungslösend sowie stimmungsverbessernd. Es entsteht keine Abhängigkeit, jedoch entfalten die Medikamente ihre Wirkung erst nach mehreren Wochen.

Psychopharmaka schwächen die Symptome der Krankheit ab. Eine Heilung der psychischen Erkrankung ist alleine durch die Einnahme von Medikamenten nicht möglich. Als Nebenwirkungen können auftreten: physische oder psychische Abhängigkeitserscheinungen, Toleranzentwicklung und Gewöhnungseffekte, Beeinflussung des Schlafverhaltens, Wechselwirkung mit anderen Arzneistoffen, Gedächtnisstörungen, schwankende Wirksamkeit, Atemdepression, Wirkung auf Herz, Leber oder Niere sowie Einschränkung der Fahrtüchtigkeit.